Zum Inhalt springen

Die Schwelle

Die Schwelle

Vom Lauf der Atem dampft
feuchter Nebel
Dornen der Rosen umspannt

Die Erde dröhnt
vom fliehenden Bock
ein Eichhorn springt
ein Käuzchen schreit

Das schwarze Tor
wächst aus dem Morgentau
Raben kreisen überm Feld, das
öd und braun, kein Futter birgt

Der Weg sich gabelt
das nasse Auge zum schwarzen Grund gewandt
es sucht
die Gräser grau, die Blumen welk
die Kehlen still

Getrocknete Tränen
erst, weisen den Weg, der
steinig, doch von Moos bedeckt

Im Osten bricht der Morgen an
befreit sich aus dem Griff der Nacht
vertreibt der Raben Gekreisch
hängt der Lerchen Lied
Girlanden gleich
über die Wipfel

Das Tor versinkt im Schoß der Erde
der Wind hat gedreht
die Erde erblüht, der Nebel steigt
lacht und verbrennt im Strahl der Sonne

Ich lebe

%d Bloggern gefällt das: