Zum Inhalt springen

Dein Ich

Dein Ich

Überall hab ich dein Gesicht gesucht
nirgends ich es fand
auch am Meer in der kleinen Bucht
nichts als Muscheln im Sand

Ich tauchte ein in die Farbe der Stadt
doch sie gab mir kein Kleid
ließ mich splitternackt
die Erde schwitzte herben Geruch
entfachte noch einmal die quälende Glut

Dein Sein
im Lied der Natur
im Zittern der Haut
im Traum der Nacht

Ein Beet voller Lächeln, mit Disteln durchwebt
säumt die Straße, die wir gelebt
geh weiter, sieh dich nicht um
dein Ich in mir hat keine Zeit
wenn dein Atem auch längst eine andere streift

%d Bloggern gefällt das: